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"Wir wollen die Partnerschaft kreativ leben", betonte Günter Hausmann,
Fußball-Jugendleiter beim FC Augsburg, als er die Kooperationsvereinbarung
mit dem FC Lauingen unterzeichnete. Dass beide Seiten davon profitieren,
davon gehen Hausmann wie auch FCL-Vorsitzender Udo Dankesreiter aus.
Der FC Lauingen ist nach der JFG Lohwald und der SpVgg Kaufbeuren der dritte
Klub, mit dem die Augsburger eine solche Vereinbarung schlossen, die
übrigens ohne Laufzeitbeschränkung ist. "Weil es keinen Sinn macht jemand
über Jahre zu knebeln, wenn es nicht funktioniert", wie Hausmann
ausdrücklich betonte. Andererseits genießt der Partnerverein schon einen
Hauch Exklusivität. "Im Umkreis von 30, 40 Kilometern wird es keine weitere
Vereinbarung dieser Art geben", betonte Dr. Martin Schulz, der beim
Zweitligisten für die Kooperationen verantwortlich ist.
Festgelegt wurde, dass der FCL bei seiner Nachwuchsarbeit Unterstützung im
Bereich der Trainerfortbildung, Talentsichtung und der Ausrichtung von Camps
erhält, bei Freikartenaktionen bevorzugt behandelt wird, Eskort-Kids stellen
darf und die FCL-Coaches in Augsburg etwa beim Techniktraining von Ex-Profi
Ilija Aracic hospitieren können. Die Mohrenstädter sind zudem erste
Anlaufstelle, wenn der FCA in der Region begabte Nachwuchskicker entdeckt.
Die können in Lauingen "geparkt" werden. Erkennen die Schwarz-Gelben
wiederum außergewöhnliche Talente, melden sie diese dem FCA und erteilen bei
einem Vereinswechsel die kostenlose Freigabe. "Es ist aber kein Zwang, dass
die Spieler nach Augsburg müssen", betonte Hausmann.
Neue Perspektive für die Jugendarbeit
Auch Lauingens Bürgermeister Wolfgang Schenk lobte die neue Partnerschaft,
"weil dem FCL mit seiner bodenständigen Jugendarbeit nun eine neue
Perspektive geboten wird". So waren am Ende alle glücklich, als in der unter
der neuen Leitung von Roland Przybilla stehenden Auwaldgaststätte die
Unterschriften geleistet waren.

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Seite des Kooperationspartners

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